Investoren

Beweissicherung / Bestandsdokumentation

Beweissicherung/Bestandsdokumentation

 

Unter der Beweissicherung versteht man die Dokumentation eines Bauzustandes zu einer bestimmten Zeit.

Eine Beweissicherung kann erforderlich werden, wenn in der Nähe eines Gebäudes Bautätigkeiten stattfinden und die Möglichkeit eines Absackens oder einer Verschiebung besteht.

Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Beweissicherung/Bestandsaufnahme einzigartiger Gebäude/Denkmäler, um bei eventuellen Feuerschäden oder Einstürzen das Bauwerk rekonstruieren zu können.

Bei uns im Büro kommen zwei Methoden zur Beweissicherung zum Einsatz:

  • die lage- und höhenmäßige Aufnahme von am Bauwerk angebrachten Messmarken, zumeist Bolzen
  • die flächenhafte, berührungslose Messung mittels Laserscanner

 

Die Aufnahme einzelner Punkte kommt in der Regel zum Einsatz, wenn wegen benachbarter Bautätigkeiten ein Absacken oder eine Verschiebung möglich sind. Häufig wird die Aufnahme in regelmäßigen Abständen wiederholt und die jeweiligen Ergebnisse mit der ersten Messung verglichen.

Die flächenhafte Aufnahme kommt bei der Beweissicherung/Bestandsaufnahme einzigartiger Gebäude/Denkmäler zum Einsatz. Mit Hilfe eines Laserscanners werden pro Minute bis zu einer Million Punkte dreidimensional erfasst.
Die ermittelten Daten werden nicht sofort ausgewertet, sondern erst mal nur gesichert. Sollte es dann zum Schadensfall kommen,  werden die Daten so aufbereitet, dass aus ihnen die Rekonstruktion des Bauwerks erfolgen kann. Tritt kein Schadensfall ein, werden so die Kosten auf ein Minimum reduziert. (Kommt der Laserscanner bei der Mietflächenberechnung oder beim Gebäudeaufmaß zum Einsatz, ist die Beweissicherung ein Abfallprodukt, das ohne weiteren Aufwand entsteht).