Mietflächenberechnung / Gebäudeaufmaß

Mietflächenangaben müssen zuverlässig sein. Sie bilden die Grundlage für Kostenermittlungen, Kaufpreise oder Mieten. Falsche Angaben können besonders bei laufenden Zahlungen wie Mieten durch deren Summierung erhebliche finanzielle Schäden verursachen.

Aufgrund von Mietflächenangaben werden vielfach auch die Verteilungsschlüssel für die Heizkosten- und Nebenkostenabrechnungen bestimmt. Sie haben deshalb auch sekundär eine erhebliche Bedeutung.

Die Mietflächenberechnung durch einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur verleiht größtmögliche Sicherheit für die Richtigkeit der ermittelten Flächen.

Vorschriften

  • Wohnflächen nach Wohnflächenverordnung (WoFIV, 2003)

  • Gewerbeflächen nach GIF (MF/G, 2012)

  • Nutzflächen(Netto-/Bruttogrundfläche) nach Din 277 (2005)

Vergleich der Berechnungsarten

Methoden zur Mietflächenermittlung

 

Beim Ortsvergleich und beim Kontrollaufmaß kommt zumeist ein Handlaser oder ein Tachymeter zum Einsatz, da nur ausgewählte Maße gemessen werden müssen.

Beim Neuaufmaß, die am meisten gewählte Variante, kommt in der Regel der Laserscanner in Kombination mit dem Tachymeter zum Einsatz. Der Laserscanner ermöglicht in sehr kurzer Zeit die Aufnahme großer Datenmengen. Da der Laser immer 360° Scan macht, ist jede Mietflächenaufnahme auch gleichzeitig eine Beweissichrung/Bestandsaufnahme. Weiter bietet das Laserscanning die Option der 3D-Modellerzeugung und der Darstellung der Ergebnisse im Internet für den Zugriff aller Projektbeteiligten (Webshare).


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