Mit diesem Verfahren werden punktweise Entfernungen eines Objektes erfasst. Die hohe Genauigkeit dieses Verfahrens und der Vorteil einer dreidimensionalen Darstellbarkeit macht das 3D-Laserscanning zu einer bevorzugten Methode z.B. bei Bestandserfassungen von Bauobjekten oder zur Dokumentation.
Diese Technik ist nicht nur als Ergänzung, sondern in vielen Bereichen als revolutionärer Ersatz für die terrestrische Photogrammetrie anzusehen.
Der Scanner misst nicht nur Lage und Höhe der Punkte millimetergenau, sondern verarbeitet auch Echtfarben in jedem einzelnen Punkt, so das maßstäbliche, photorealistische 3D Objekte entstehen. Diese Objekte können weiterverarbeitet werden und als Bestandsaufmaß oder Planungsgrundlage dienen. Sehen Sie hierzu bitte auch einige Beispiele.
Ein weiterer Vorteil dieser Technologie ist die Messung ohne Zielmarken oder Reflektoren bei Reichweiten bis zu 200 Metern. Stillstandszeiten in der Industrie werden somit vermieden.
Anwendungsgebiete:
Denkmalpflege und Restauration
Baulückenplanung, Planung im Bestand, Grundlage für Ausschreibungen
Industriewerke, Rohrleitungsbau (digitale Fabrik)
3D Aufnahme von Rohrleitungen als Grundlage für Neuplanung oder zur Einarbeitung in ein GIS Systemen
Archäologie (Ausgrabungen)
Aufmaße zur originalgetreuen Rekonstruktion in Museen und maßstäblicher Dokumentation
Automobil, Flugzeug und Schiffsbau
als Grundlage zur Schadenbegutachtung
Tagebau und Steinbrüche
Momentaufnahmen zur Berechnung abgetragener Massen
Kriminalistik, Medien und Unterhaltungsindustrie, Facility Management, u.v.m
Laserscanning spielt auch in diesen Bereichen eine Rolle.