Mittersill Tal - Transalpine Ölleitung

 
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Im Jahre 1963 wurde von der US-amerikanischen Firma Bechtel innerhalb von vier Monaten die Realisierbarkeit einer Ölleitung über die Alpen festgestellt. Anderthalb Jahre wurden dann benötigt, um die Wegerechte von mehr als 6000 Eigentümern zu erlangen. Nach drei Jahren Bauzeit konnte die Leitung 1967 in Betrieb genommen werden. Die Gesamtkosten betrugen 192 Millionen US-Dollar, was 2006 etwa 1,5 Milliarden Euro entspricht. Die Leitung verläuft etwa einen Meter unter der Erde, erreicht eine Höhe von bis zu 1.500 Metern über NN und durchquert den Alpenhauptkamm unter dem Felber Tauern in einem 7,3 Kilometer langen Tunnel. Darüber hinaus führt sie weiter südlich durch den 6,9 Kilometer langen Plöcken-Tunnel und nördlich des Felber Tauern durch den Hahnenkamm-Tunnel (6,8 Kilometer) bei Kitzbühel.
Die Pipeline führt über insgesamt 465 Kilometer mit einem Durchmesser von 40 Zoll (ca. ein Meter) von Triest nach Lenting bei Ingolstadt und in weiterer Folge mit einem Durchmesser von 26 Zoll (66 Zentimeter) über 21 Kilometer nach Neustadt an der Donau und über 266 Kilometer nach Karlsruhe. Sie überquert auf diesem Wege die Alpen und kommt an der italienisch-österreichischen Grenze beim kärntnerischen Kötschach-Mauthen nach Österreich. Hier zweigt bei Würmlach die Adria-Wien Pipeline nach Schwechat ab. An der bayrisch-österreichischen Grenze bei Kufstein gelangt die Pipeline nach Deutschland.

Leistungen: - Absteckung der geplanten Pipeline Achse
- Aufmaß der fertigen Pipeline

Größe: 465 km

Lage: Österreich - Salzburg

Zeitraum: 1963 - 1967

Website: http://de.wikipedia.org/wiki/Transalpine_%C3%96lleitung



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